Kundalini

Schlangenkraft 

Kundalini

Kundalini: Die Schlangenkraft, die im Wurzelchakra ruht und im Kronenchakra zur Erleuchtung führt

Die Chakren und die Kundalini-Energie

Die Lehre der Chakren, als wichtiger Teil der Energiekörper und des Energiesystems, ist in der hinduistischen Tradition eng verknüpft mit der Kundalini-Energie. Die Kundalini-Kraft wird als schlafendes Bewusstseins-Potenzial beschrieben, das im Wurzelchakra angelegt ist, durch die spirituelle Praxis aktiviert wird und dann durch die gereinigten und geöffneten Chakren bis zum Scheitelchakra aufsteigt, was zur Erleuchtung (2. Grad) führt. Dabei wird die Kundalini symbolisch als Schlangenkraft bezeichnet. Menschen mit Kundalinierfahrung haben uns auch tatsächlich von dem physischen Gefühl berichtet, dass eine energetische Schlange sich durch ihren Körper nach oben windet.

Kundalini im Tantra und Yoga

Das Wissen um den Prozess des Kundalini-Erwachens wird vor allem im Tantra weitergegeben, einer speziellen spirituellen Strömung innerhalb des Hinduismus und Buddhismus. Auch im Yoga, besonders dem Kriya-Yoga werden solche tantrischen Techniken vermittelt.

Aufstieg von Kundalini durch Shushumna, Ida und Pingala

Der  wichtigste Kanal in diesem Prozess ist der zentrale Shushumna-Kanal, der physisch in etwa im Rückenmarkskanal der Wirbelsäule repräsentiert ist. Dieser zentrale Nadi ist umgeben von zwei weiteren wichtigen Nadis: Ida und Pingala, die jeweils links und rechts vom Shushumna-Nadi liegen und weiblichen und männlichen Qualitäten entsprechen und in den beiden Öffnungen der Nasenlöcher enden.

Ida und Pingala winden sich vom Wurzelchakra aufsteigend um den Shushumna-Nadi und an ihren vier Kreuzungspunkten befinden sich die mittleren vier Chakren, mit ihren wichtigen Nervenzentren und endokrinen Drüsen.

Der Fluss der Energie von der Basis der Wirbelsäule, durch die 7 Chakren und hinauf zum Kronenchakra repräsentiert den Aufstieg vom physischen Bewusstsein (prakriti) zum kosmischen Einheitsbewusstsein (samhadhi).

Nadis und Prana

Die Chakren sind Energiezentren zur Aufnahme, Transformation und Verteilung von Lebensenergie oder Prana, wie sie im Sanskrit genannt wird. Diese feinstoffliche Energie zirkuliert in verschiedenen Schwingungszuständen in den feinstofflichen Körpern und einem System aus Energie-Kanälen oder -leitbahnen, den sogenannten Nadis. Die Veden sprechen von 72.000 Nadis, bezieht man kleinere Nadis mit ein, wird teilweise sogar von 300.000 Nadis gesprochen, die jeweils bestimmte Funktionen haben, und bestimmte Bereiche des physischen Körpers mit Energie versorgen.

Kundalini erwecken / aktivieren

Welche Faktoren genau zur Aktivierung der Kundalini-Kraft führen, ist letztlich unklar. Zwar gibt es verschiedene Techniken, welche helfen sollen, diese Kraft zu erwecken und auch Energieübertragungen (shaktipat) die diesem Zweck dienen. Ob diese Methoden jedoch sinnvoll sind, ist umstritten, denn die gewaltige Kraft der Kundalini kann in einem unvorbereiteten Körper auch Schaden anrichten.

Die Kundalini aktiviert sich von selbst, bzw. durch einen Akt der Gnade, wenn der Mensch ein entsprechendes Bewusstsein erreicht hat – wenn sein Energiesystem also hineichend energetisiert ist und ein hoher Schwingungszustand erreicht wurde. Wird die Kundalini aktiviert, kann sie in diesem Prozess ungefähr die Rolle eines „Rohrputzers“ übernehmen, der hilft, das Feld, die Chakren und den zentralen Energiekanal von Blockaden zu befreien und so das gesamte System für das Einströmen des kosmischen Bewusstseins der Seele öffnet.

Je mehr Blockaden vorhanden sind, desto stärker ist dabei das Kundalini-Erlebnis. Je offener ein System bei Aktivierung ist, desto subtiler ist die Arbeit mit Kundalini. Im befreiten Zustand sind weder die Kundalini noch die Chakren stark spürbar, da es vor allem die „energetische Reibung“ ist, die sie spürbar macht.

Durch das Aufsteigen der Kundalini kann der absteigende Energiefluss der Seele nun ungehindert in das System einfließen und sich voll durch alle Körper ausdrücken. Zu Teilen findet dies schon vor einer stärkeren Kundalini-Aktivierung statt, so dass dies nicht in allen Fällen „mit einem Knall“ passiert.

Lichtfluss und Kundalinienergie

Der aufsteigende, befreiende Energiefluss der Kundalini ermöglicht es dem absteigenden, Lichtfluss der Seele voll in die körperlichen Hüllen zu inkarnieren. Dies ermöglicht ein Leben als verwirklichte Seele, die gleichzeitig völlig im Körper präsent und in der transzendenten Wirklichkeit kosmischen Bewusstseins verankert ist.

Dieser Zustand wird im Tantra-Yoga „Nirvikalpa-Samadhi“ genannt und wird erreicht, wenn die Kundalini-Kraft aus dem Wurzelchakra aufsteigt und sich mit dem absteigenden kosmischen Bewusstsein der Seele vereinigt.

Kundalini Meditation und Yoga

Im Yoga existiert eine eigene Schule nur zur Erweckung und Förderung der Kundalinienergie im Körper, das Kundalini Yoga. Bestimmte Körperübungen, aber auch Meditationen, vorwiegend bezugnehmend auf durch die Kundalini betroffenen Chakren, finden Verwendung. Zur Erweckung der Kundalini im Wurzelchakra und zur Förderung ihres Aufstiegs bis hin zum Scheitelchakra, aber auch zur Begleitung des Wiederabstiegs zur Wurzel, bietet das Chakra-Yoga und die Chakra-Meditation eine der hilfreichsten Techniken.

Kundalini, Shiva und Shakti

Die indische Mythologie hat ein schönes Bild für diesen Prozess:

Sie beríchtet von einem Zeitpunkt vor der Zeit, in der alles Eins war, vereinigt in einem einzigen, einheitlichen Bewusstsein. Aus dieser Einheit wurden zwei Kräfte geboren, symbolisiert als der männliche Gott Shiva, Symbol für das Bewusstsein des Absoluten, und seine Gemahlin Shakti, Symbol für die aktive Energie der Schöpfung. Durch die Trennung der Einheit in diese männliche und weibliche Urkraft, entstanden eine Trennung von Bewusstsein und Materie (in all ihren groben und feinen Formen) – und dadurch die Schöpfung.

Kundalini-Shakti, die weibliche Urkraft der Schöpfung, liegt schlafend im Wurzelchakra jedes einzelnen Menschen und wartet darauf, sich wieder mit ihrem Gemahl Shiva zu vereinigen, wodurch das Bewusstsein der Einheit aller Dinge wiedererlangt wird. Sie wird im Yoga durch eine schlafende Schlange symbolisiert, die eingerollt an der Basis der Wirbelsäule liegt.

Durch einen Prozess der Reinigung und energetischen Aktivierung – zumeist durch bestimmte Meditationen und Atemtechniken – kann Kundalini-Shakti erweckt werden und steigt dann durch den Shushumna-Nadi und alle Chakren bis zum Kronenchakra auf, wo sich die beiden Energieflüsse vereinen.

Kundalini und Kaduceus: Der Hermesstab

Auch in der westlichen Welt kennen wir das Bild von Ida, Pingala und Shushumna: Im Hermesstab (Kaduceus), der noch heute das Symbol für alle Heilerberufe ist, finden wir eine Darstellung dieser drei Nadis. Der Stab selbst ist der Shushumna-Nadi, um den sich Ida und Pingala winden. Der Stab endet mit einer von Flügeln flankierten Kugel – Symbol für die befreite Seele. Wie im Chakren-System entspringen alle drei Kanäle dem Wurzelchakra, Ida und Pingala kreuzen sich viermal an den Punkten der Chakren.




19 Responses to “Kundalini”

  1. So also, ich weiß noch nicht so richtig wie ich das einordnen soll, deshalb schreib ich erstmal wie alles anfing.
    Heute hatte ich spontan die Idee zu meditieren. Normalerweise mach ich das am morgen oder länger dann am Abend.
    Mein Gefühl sagte mir ich soll meditieren als tat ich dies.
    Ich nahm dazu eine geführte Meditation die ich schonmal öfter nehme, gerade wenn im Kopf mal wieder Chaos herrscht.
    Son ungefähr nach ner 1/4 Stunde wurde es ziemlich warm und ich dachte es läge am Feueratem. Es kribbelte und ich hatte das Gefühl meine Haut wird zu klein.
    Im übrigen hab ich dieses Syptom immernoch Nacken und im unteren Rücken.
    Die Bilder vor meinem Auge während dem Rest der Meditation waren hm… ja wie waren sie denn???? 😉 sehr „real“ (wenn du mich verstehn kannst)
    In dieser Geleiteten Meditation wird kurz von Shakti gesprochen… „give all ur worries to Shakti…“ und da war etwas was mir etwas aus der Hand genommen hat.
    Es folgten Bilder meines Ex-Freundes der mir seine Hände reichte bis hin zur Verschmelzung mit dem Boden… ach was nicht alles… aber alles so als ob ich die Augen aufmachen könnte und es wär genauso. Ich hätte das auch durchaus steuern können – wollt aber nicht.
    Also das komische daran ist das der Effekt der IMMERNOCH da is. Es is warm in mir, unendlich kuschelig und ich fühl mich seltsam wohl. Ich fühl mich nach ner Meditation immer wohl aber so??? Ich könnt die Welt umarmen aber blos nicht so euphorisch, eher gemütlich kuschlig….
    Als ich aufstand um was zu trinken, ich hab immensen Durst, musst ich mich schrecklich schütteln und es krachte heftig, vor allem im linken Arm.
    Der Wunsch oder Drang sich zu schütteln hört nicht auf! Auch das Bewußtsein das auf die Füße gelenkt ist, sie müssen ganz am Boden sein, sonst fühl ich mich grad nicht wohl.
    Ich hab mich jetzt mal hingesetzt und Shakti etc. gegoogelt und bin auf einige gekommen die von den selben Syptomen im Kundalini Prozess sprachen. Da hab ich Kundalini gegoogelt, und bin schließlich hier gelandet. Irrgendwie hab ich den inneren den Drang das fließen zu lassen. Aber was passiert wenn ich das tu?
    Und vor allem hab ich keinen Plan davon, denn es passierte ja nicht mit Absicht. Ja was is denn eigendlich passiert?
    Vielen lieben Dank fürs lesen und evtl helfen!

    Namaste
    Tiffany 😀

    • Hallo Tiffany,

      hört sich nach einer Aktivierung der Kundalini an ja und nach einer Erfahrung deiner Seele (das kuschelige Gefühl).
      Du machst intuitiv alles richtig, und ja, lass es fließen.
      Diese Energien sind intelligent, vertraue ihnen. Probleme tauchen auf, wenn man nicht zuhört.
      Also schüttel dich, wenn das dein Gefühl ist, oder was immmer auch kommt.
      Und ja: Erdung immer mal im Auge behalten, man kann sonst etwas abspacen.

      Grüße
      David

  2. Lieber David,
    vielleicht kannst Du mir auch weiterhelfen. Am 13.01.14 hat sich in mir etwas ver
    ändert. Ich spüre eine Quelle, ein Fliessen im Solarplexusbereich, anfangs auch ein Strömen durch den ganzen Körper (über die Wirbelsäule) dass immer da ist. Meditiert habe ich nie viel, nur in letzter Zeit mich etwas mit den Chakren beschäftigt und ich lebe seit einigen Jahren vegan welches sicherlich auch Auswirkungen auf Körper und Seele hat, aber mehr war da nicht um diese Energie zu „entfachen“. Es geschah ohne jede Erwartungshaltung. Es ist mit Worten kaum zu beschreiben, so wundervoll ist das und ich bin sehr dankbar dafür. Ich erlebe meine Gedanken, alles im Außen mit Abstand, viel bewusster und ruhe in mir selbst. Das Einzige was letztendlich zählt, ist die Liebe, zu allem was ist.
    So positiv diese Veränderung auch ist, so ist es anscheinend auch eine grosse Umstellung für den Körper…seit mittlerweile fünf Tagen finde ich keinerlei Schlaf mehr und bin körperlich ziemlich am Ende. Können das Auswirkungen von der Umstellung des Energiesystems sein, welches sich erst anpassen muss? Oder wehrt sich das Ego weil es nicht mehr so beachtet wird? Ich bin Dir für einen Rat sehr sehr dankbar.
    Viele Grüße, Elke

    • Hallo Elke,

      ja, das ist die Umstellung. Dies ist ein häufigs Phänomen, oft sind die Energien besonders beim Ruhen so stark, dass man nicht schlafen kann. Ich hatte das auch über einen recht langen Zeitraum. Ich würde versuchen, nicht so auf Schlaf fixiert zu sein und einfach nachts zu ruhen und sanft zu atmen. Die Schwingung verstärkt sich, wenn man Aufmerksamkeit hineingibt, was man zum Ausruhen nicht unbedingt möchte, daher ist es oft gut, die Aufmerksakit z.B. auf den Atem zu lenken.

      Grüße
      David

  3. Namaste David,

    Ich beschäftige mich in meinem Leben schon immer mit dem waren eigenen Ich und der damit verbundenen Sinnsuche.
    Auschlaggebend war vor einem halben Jahr die Trennung meines damaligen Partners.
    Ab diesem Zeitpunkt war mein Umbruch gekommen, ich informierte mich über die eigenen Chakren und deren Funktion, mein Glaube an Engel wurde gestärkt ebenso regelmässige Meditation und Gebete. Aber vorallem das Hauptthema die Liebe zu sich selbst zu entwickeln und sich Schritt für Schritt zu schälen.
    In diesem halben Jahr das jetzt bereits hinter mir liegt begleiteten mich auch 2 Operationen die mich veranlassten mit meinem Körper und meinem eigenen Ich noch achtsamer und liebevoller umzugehen.
    Durch diese bewusste und innere Einstellung gelang es mir meiner inneren Ängste und Zweifel bewusst zu werden und dadurch diese auch zu verarbeiten.
    Und mein Haupthema kam mir vor ca 1 Woche in die Gedanken, das bereits seit meiner Kindheit existierte. Der Satz dazu lautet: Ich bin es nicht wert geliebt zu werden.
    Darauf hin entwickelte sich meine Affirmation die ich täglich in Gedanken sprach: Ich liebe die Liebe und die Liebe liebt mich.
    Als ich dieses auch gestern Nacht kurz vor dem einschlafen immer wieder wiederholte, und ich mich sehr wohl und gut fühlte, passierte mir etwas nunja merkwürdiges.
    Ich schlief aber träumte nicht, ich spührte wie mein Körper sich erhob und schwebte, minuten später merkte ich an meinem Kopf und oberem Rücken das er zurück in mein Bett sank ganz sanft aber doch bestimmt. Nun versuchte ich die Augen zu öffnen, da ich dachte nun liege ich ja wieder in meinem Bett, was mir jedoch nicht gelang. Ich war von meinem irdischen Körper getrennt worden. Was mir dann auffiel war seltsam da ich ja nun immer noch schwebte, es befand sich in meinem Mund eine Zunge die einfach nur über der meinen lag und sich so anfühlte als würde sie zu mir gehören.
    Weiterhin empfand ich es als befremdlich das ich keinerlei Gefühle empfand sondern einfach nur dort schwebte und getrennt von meinem Körper war.
    Am nächsten Morgen also heute in der Früh hatte ich eine Nachsorgeuntersuchung von meiner ersten Op. Am Eingang vor dem Krankenhaus( indem auch meine Operationen statt fanden) viel mir dann ein Marmorbild im Boden auf. Dieses war eine weise schöne Schlange, die mich auch meinen Schlangenring erinnert den ich schon jahrelang trage.
    Meine Vermutung ist jetzt das sich in dieser Nacht mein Scheitelchakra geöffnet hat.
    Wie ist den deine Vermutung oder auch Gefühl hierzu…?
    Liebe Grüße
    Sanaya

    • Hallo Sanyana,

      ich möchte so auf die Entfernung ungerne etwas dazu sagen. Nimm die Erfahung einfach wie sie ist. Es ist manchmal nicht nötig, alles zu analysieren.
      Generell rate ich dazu, nicht so viel Wert auf außerkörperliche Erfahungen zu legen, sondern im Körper zu bleiben.

      Grüße
      David

  4. Hallo,
    da in meinem Leben seit einiger Zeit Dinge passieren, die „nicht von dieser Welt“ sind suche ich natürlich auf Antworten und kam so auf diese Seite. Bei mir scheint sich die Kundalini vor 4 Jahren selbst erweckt zu haben – zumindest sprechen sämtliche Sympthome dafür! Mir passierten damals einige recht merkwürdige Dinge und ich bekomme auch die Veränderung einiger Personen in meinem Umfeld mit.
    Esotherik, Mystik oder Meditation war und ist für mich eigentlich kein Thema, obwohl ich einiges nachlese und auch ein tiefes religiöses Denken entwickelte. Dennoch bin ich froh mein bisheriges Leben weitgehend weiter führen können, wenn auch mit Einschränkungen. Es ist natürlich etwas besonderes und ein wunderbares Gefühl, wenn man spüren darf wie die Energie durch den Körper strömt und ihn reinigend vorbereitet. Und auch wenn ich ein neues und für viele sicher unbegreifliches Wissen bekam fühle ich mich nicht als Erleuchtete sondern bin dankbar für die Gnade die mir erwiesen wurde.

  5. Hallo,

    ich sehe Geistwesen seit ich klein bin. Hab immmer gedacht dass ich verrückt bin. In den letzten Tagen ist mir klar geworden dass es einfach egal wie skeptisch man ist noch was man für Erklärungen suchen mag, es keine Illusion ist. Sie haben mir vieles beigebracht besonders dass ich stets auf mein Herz zuhören habe.
    Ich habe auch nun versucht mich nun einfach so anzunehmen wie ich bin. Auch wenn mich das Anders sein störte …Ich fühle wie sich nun die rechte Hälfte mit der linken verbindet. Als wären die nun zusammen geneht durch ein blauen Faden.
    Ich habe Hilfe geholt bei einer Freundin. Im inneren weiss ich sie ist heilerin. Weil ich nicht mehr aus der Spannung raus kam, die hatte ich auch vor der Verbindung. Die Geistwesen haben gesagt sie hat gute arbeit gemacht. ich hab mich auch wohl gefühlt und sie auch, aber nach einer halbgeschlafenen Nacht mit milden Alpträumen ist bei mir irgendwie alles durcheinander. Ich fühle mich etwas überfordert und mit den Geistwesen ist der Kontakt schwer weil ich gerade überhaupt nicht unterscheiden kann wem ich zuhören kann und wer nicht. Die Geistwesen haben mir davor immer gesagt ich solle vorsichtig sein und mich beschützen. Es gibt unangenehme geistwesen die es nicht mögen wenn wir an uns für sie bedrohlich an uns arbeiten. So waren auch die Träume dieser Nacht. Als würden sie mir schaden wollen.
    Wenn ich mich im spiegel ansehe, sehe ich ein lichtstrahl über mein Kopf und so breit wie mein kopf. Meine Freundin hatte auch an mein Kopf gearbeitet. Und ich habe gefühlt wie etwas von unten nach oben hoch kam. Die eigentliche Reibung fühlte ich nur an der rechten Hälfte. Können Sie mir sagen, was mit mir los ist?

    • Hallo Nameko,

      leider habe ich kaum Erfahrung mit Geistwesen. Generell spricht vieles dafür, dass du einfach einen guten Kanal in diese Schwingungsebenen hast. Ich persönlich wäre sehr vorsichtig mit Geistwesen. Wenn du schon lange vertraut damit bist, weißt du wahrscheinlich, wie sich ein „gutes Signal“ anfühlt und wann es sich nicht stimmig anfühlt. Diese Unterscheidung gilt es zu entwickeln.

      Abgeshen davon würde ich nicht zuviel Aufmerksamkeit hineingeben, und vor allem darauf achten, im Körper und der eigenen Energie zu bleiben. Auch sollte man lernen, diesen Sinn abschalten zu können.

      Grüße
      David

  6. Hallo,

    hab vor einiger Zeit, also mitlerweile ist es auch schon wieder ca. vier Jahre her, über den Zeitraum von einem guten Jahr eine Meditation praktiziert. Es war die Kundalini Meditation von Osho und ich hab sie wirklich fast jeden Tag gemacht.Es ist nicht immer was passiert, doch manchmal hatte ich schon sonderbare Erfahrungen gemacht, insbesondere auch nach der Meditation oder am nächsten Tag. Hatte auch diese Hitzewallungen oder Stauungen von denen oben berichtet wurde. Ich habe die Vermutung das diese Zeit auf mein Inneres und meinen Körper größere Auswirkungen hatte als ich bis jetzt dachte. Einmal machte ich ein Meditationsseminar mit, das vier Tage dauerte und in dem wir allerhand dynamische und ruhige Übungen machten. Das führte bei mir auch zu merkwürdigen Erlebnissen. Ich glaube das ich seither viel leichter nervös werde und zu zittern beginne. Auch hat sich mein soziales Leben verändert. Kann es sein das diese Meditationen solche Nebeneffekten hervorrufen und wer kann mir helfen das wieder in den Griff zu bekommen oder mir Ratschläge geben wie ich jetzt am besten daran anknüpfe

    Liebe Grüße
    Maximilian

    • Hallo Maximilian,

      wenn Kundalini aktiviert wird, führt das zu ziemlich großen Umwälzungen im Energiesystem. Das alte „Gleichgewicht“/ der alte Zustand gerät aus den Fugen und der Körper sucht nach einem neuen Gleichgewicht. Die Phasen der Umwälzung haben immer recht deutliche physiche und energetische Begleiterscheinungen.

      Es braucht sehr viel Erdung in diesen Zeiten. Oft auch eine Änderung im Lebensstil/ der Ernährung. In jedem Fall sehr viel mehr Ruhe und liebevolle Hinwendung zum Körper.

      Alles, was im Ayurveda das Luft-Element (Vata) ausbalanciert, könnte helfen. Außerdem sanfte Körperarbeit und achtsamer Sport oder Tanz, der dich wirklich in den Körper bringt.

      Grüße
      David
      David

  7. Hallo, ich hab folgende Frage:
    Seit eineinhalb Jahren habe ich Schmerzen in verschiedenen organen und massive Hitzezustände. Hab das schulmedizinisch abklären lassen, energetisch ebenso und war bei verschiedenen (echten, dh. auus Naturvölkern stammenden) Schamanen. Ich komme immer nur auf zeitlich begrenzte Verbesserungen meines Zustandes aber zu keiner Lösung. Nun wurde mir erzählt bei mir seien ida und pingala aktiv (über manipura zersplittern sie angeblich) und die kundalini erwacht, jedoch sushumna blockiert. So sei es dieser information nach ein wunder das ich nicht in der psychatrie gelandet bin. Da mir meine momentane verfassung schon echt auf die substanz geht und ich völlig fertig bin, stellt sich die frage ob das durch die kundalini verursacht werden kann???

    • Hallo NeverSeen,

      unerklärliche Schmerzen und Hitzewallungen wären wie aus dem Lehrbuch für vorzeitige Kundalini-Aktivierung, ja.
      Gute Leute aus Yoga oder Tantra können dir da vielleicht helfen, sofern sie selbst durch den Kundalini-Prozess durch sind.

      Grüße!
      David

  8. Hallo
    Ich bin „zufällig“ auf diese Seite gestossen. Ich möchte mich so kurz wie möglich halten. Vor einem Jahr befand ich mich in einer Lebenskrise. Davor lernte ich meine Dualseele kennen, seither ist nichts mehr was es mal war. Kurz darauf kam Reiki in mein Leben. Da durfte ich eine Selbstheilung erfahren. Ich hatte viele Visionen und Eingebungen. Eine alte Frau und mein Krafttier, eine weisse Taube begleiteten mich in den Visionen. Auch durfte ich vieles loslassen und verstorbene ins Licht führen. Seit der Reiki Meistereinweihung im Mai hat sich mein Bewusstsein nochmals stark verändert. Seither spüre ich alle meine Gefühle nicht mehr im Solarplexus, sondern beim Kronenchakra. Vor kurzem habe ich Quantenheilung kennengelernt, dort gab es eine komplett neue Körperausrichtung. Meine Wirbelsäule ist gestärkt und fühlt sich wie ein Stab an. Mein Kronenchakra spüre ich noch viel intensiver und manchmal breitet es sich bis zur Stirn aus.
    Vor ein paar Wochen hatte ich ein tiefes Erlebnis. Eines Nachts wurde ich von einem sonderbaren lauten Geräusch wach. Ich bekam ein Bild rein, wie ich mich im Bad befand. Vor mir kniete ein Wesen. Es strahlte Demut und reinste Liebe aus, dass sich auf mich übertrug. In diesem Augenblick war ich eins mit diesem Wesen. Es war unbeschreiblich und mir fehlen heute noch die Worte für dieses wunderbare Gefühl.
    Seit Monaten stecke ich beruflich in einer Blockade fest. Da sah ich vor meinem geistigen Auge lange Zeit eine dicke Mauer. Nach der Körperausrichtung schien da Licht hindurch. Seit heute ist die Mauer eingebrochen, alle Steine liegen am Boden und ich sehe viel Licht. Was hat all dies zu bedeuten?

    Vielen lieben Dank und herzliche Grüsse
    Edith

    • Hallo Edith,

      die wichtige Frage ist immer: „Was bedeutet es für dich?“
      Andere Menschen können daran heruminterpretieren, aber diese Bilder sind deine Bilder und deine Botschaften.

      Grüße!
      David

    • Herzlichen Dank David. Momentan kriege ich keine Antworten darauf. Es ist schwierig und ich fühle mich oft allein mit all diesen Visionen und Gefühle. Ich bin in einem Prozess, die Zeit wird es richten. Deine Webseite ist sehr informativ. Schön solche Menschen wie dich auf dieser Erde zu haben. Namaste Edith

  9. Hallo,

    ich habe mal eine Frage. Was bedeutet Erleuchtung 2.Grades?
    Ich muss zugeben das mir diese ganze Thematik der Esoterik und dessen was dahinter steckt sehr neu ist und es verdammt schwer ist, Menschen zu finden die einem Wirklich weiter helfen können. Meine Intention war es niemals mich auf das übergeordnete einzulassen, weil es mir bis zu einem Vorfall nicht klar war das es da mehr gibt. Ich bin grundlegend sehr skeptisch gegenüber Religionen oder verschiedenen Glaubensrichtungen die auf einen große Anzahl von Menschen abzielt. Denn dadurch entsteht eine Macht und Abhängigkeit mir der kein Mensch wirklich umgehen kann. Das einzige was mich wirklich an der „Esoterik“ begeistert ist, dass es respektiert wird, dass jeder seinen eigenen Weg hat.
    Mir ist vor 2 Jahren etwas passiert. Ich hatte mit Tai Chi angefangen. War 2 oder drei mal da und, warum auch immer, hatte ich das Gefühl das mir das System schnell klar war. Ich hatte meiner Lehrerin gesagt, dass ich alle Meridiane fühlen kann, und sie meinte das das gar nicht sein kann. Nur sehr erfahrene Menschen könnten das. Ich mir also gedacht, gut, dann kann das wohl nicht sein. Habe mich weiter beobachtet und einmal sogar alle Organe gefühlt. Das war wirklich ein ziemlich cooles Gefühl. Nur hatte ich keine Ahnung wie ich das angestellt hatte und wie ich das nochmal erreichen kann.
    Was mir auch egal war, denn für mein Leben hat es keinen direkten Nutzen gehabt. Was ich immer gesucht hatte war ein Zustand der Blockade frei war. Das man einfach „rund“ läuft. Zu dem Zeitpunkt bestand meine Welt nur aus der Materiellen.
    Irgendwann stellte ich fest, dass ich ein Ungleichgewicht im Körper habe. Das die linke Körperhälfte nicht mit der Rechten übereinstimmt. Dann habe ich meine Hände genommen und dachte mir, vielleicht kann man die hälften vereinen und auf einmal spannte sich ein Netz in meinem Körper auf das in alle Ecken und Enden meines Körpers ging. Auch in den Kopf, aber da wusste ich nicht genau ob es richtig ist und hab es da gestoppt. Nach diesem Vorfall hatte ich eine Stabilität die ich in meinem ganzen Leben noch nicht kannte. Ich konnte mich absolut exakt bewegen. Und es ging nicht mehr weg. 2 Tage später hatte ich Fußball gespielt und alles war anders. Ich konnte genau sehen das mir mein Gegenspieler in meinen Bewegungen nicht folgen kann. Alles war nur noch wie Schach. Außer das meine Kondition noch nicht mithalten konnte. Während des Spiels, hatte ich das Gefühl das sich alles in meinem Körper neu ausrichtet und auf einmal hat es mich niedergerissen, als ob ich in mir zusammen gefallen bin (nicht Physisch).
    Seit dem, versuche ich herauszufinden, was das war. Denn seit dem, ist irgendwie alles Sinnlos geworden. Ich fühle alles mögliche in mir, kann es aber nicht nutzen. Es lenkt mich so sehr ab, dass es für mich schwer ist, mich zu konzentrieren.
    Ergibt das irgend einen Sinn?

    • Hallo Michael,

      das ergibt absolut Sinn. Die Meridiane/Nadis spüren zu können, ist eine Fähigkeit, die tatsächlich nicht viele Menschen haben, daher sicher die Skepsis deiner Tai-Chi-Lehrerin. Für fast alle Menschen braucht es eine längere Zeit, den Ätherkörper spüren zu lernen. Wir können solche Fähigkeiten aber in meiner Wahrnehmung auch quasi „mitbringen“ und brauchen sie dann quasi noch noch wiederentdecken und freilegen. Das scheint bei dir der Fall zu sein.

      Was verstehst du unter „nutzen“? „Superkräfte“ wie beim Fussballspiel, das du beschreibst? Wenn ich du wäre, würde ich das nicht gezielt anstreben, sondern einfach als Nebeneffekt registrieren.

      Was du aber tun kannst, ist diese Wahrnehmung zu nutzen, um Blockaden/Disbalancen zu spüren und zu lösen – das ist, was passiert ist, als du die Erfahrung mit den zwei Körperhälften hattest. Das hat einen großen Vorteil, denn du kannst Dinge sehr früh spüren und lösen – bevor sie sich körperlich oder in deinem Leben manifestieren müssen.
      Ich würde dazu raten, auch die emotionale Ebene noch in dein Spüren mit einzubeziehen.

      Also, wenn du magst: Spür, wo die Energie nicht fließt, wo es „nicht rund läuft“, wie du sagst. Spür dort hinein, und versuche, den Bereich sehr bewusst und urteilsfrei wahrzunehmen und dich hineinzuentspannen – als würdest du mit deinem liebvollen Bewusstsein ganz hineintauchen. Spüre auch, ob eine emotionale Wahrnehmung damit verbunden ist und fühle einfach beides zusammen. Wenn du diese Wahrnehmung in Kraft, Liebe und Gleichmut einfach halten kannst, ist das oft allesn was es braucht, um es zu lösen. Auch spontane Impulse (wie mit den Händen in deinem Beispiel) sind oft hilfreich, ohne das man immer verstehen muss, warum.

      Wenn du magst, versuche auch generell, Dinge, Menschen Orte, mehr zu fühlen, als sie zu sehen. Spüre, was für eine Ausstrahlung sie haben und wie diese Ausstrahlung deine Energie berührt, wie sie sich anfühlt. Versuche, die Essenz von Dingen zu fühlen. Das wird deine Sensitivität noch weiter schärfen.

      Ich verspreche dir, diese Sensitivität zu vertiefen wird großen Einfluss auf dein Leben haben – auch wenn sich vielleicht nicht gleich Superkräfte zeigen :-)

      Liebe Grüße
      David