Chakren Öffnen

Öffnung 

Chakren Öffnen

Chakren öffnen: Ziel der Chakraarbeit und -heilung ist neben Reinigung und Ausgleich vor allem das Öffnen der 7 Hauptchakren. Wie kann man die Chakren öffnen?

Das Öffnen der Chakren

Ziel der Chakrenarbeit, der Chakren-Heilung, Chakra-Meditationen und der Chakra-Therapie ist es, die Chakren nicht nur auszugleichen, sondern vor allem zu öffnen:

Aber was bedeutet das überhaupt?

Chakren öffnen: Chakrenarbeit ist Bewusstseinsarbeit

Bei der Arbeit mit den Chakren ist es in unseren Augen essentiell zu verstehen, dass Chakrenarbeit eigentlich Bewusstseinsarbeit ist: Die Chakren zu öffnen, bedeutet eigentlich, das Bewusstsein zu öffnen. Außer zu unterstützenden Zwecken arbeitet man also nicht mit den Chakren direkt, sondern vielmehr mit den Bewusstseinsinhalten, welche ein oder mehrere Chakren in ihrer Funktion beeinträchtigen.

Da jedes Chakra eine spezifische Funktion erfüllt, eignen sie sich aus genau diesem Grund so hervorragend für eine „energetische Diagnose“ des Bewusstseins – denn der Zustand eines Chakras gibt zumeist klare Anhaltspunkte dafür, welche Bewusstseinsthemen im Leben eines Menschen gerade heilende Zuwendung benötigen.

Um Chakren zu öffnen, ist folglich Arbeit am Bewusstsein notwenig. Die Chakren bieten uns dafür eine einmalige, systematische und umfassende Landkarte des menschlichen Bewusstseins, die es leicht macht, tiefere Ursachen und Zusammenhänge per Selbstdiagnose zu erkennen.

Chakren öffnen: Häufige Missverständnisse

Im Internet wird zum Öffnen der Chakren zumeist auf Chakra-Meditation (mit und ohne Mudras, energetische Fingerpositionen), Yoga, Mantras, Aromatherapie und die Arbeit mit Edelsteinen verwiesen – oder auf die Dienste eines Energie- bzw. Geistheilers.

All diese Techniken und Heilansätze haben zwar durchaus eine starke Wirkung auf die Chakren und den Menschen als Ganzes, sollten aber eher als unterstützender Teil eines ganzheitlichen Heilansatzes angesehen werden.

Auch durch invasive energetische Heilmethoden wie z.B. Reiki ist zwar eine Energetisierung und Harmonisierung der Chakren möglich – diese wird jedoch in der Regel nicht von nachhaltiger Dauer sein. Es geht darum die Ursache für eine Blockade aufzulösen und zu verhindern, dass sich diese wieder manifestiert, sobald der entsprechende Bewusstseinsinhalt aktiviert wird.

Man sollte sich vor Augen führen, dass eine vollständige und dauerhafte Öffnung der Chakren gleichbedeutend ist mit einer vollständigen geistig-seelischen Heilung und einer tiefgehenden energetischen und spirituellen Transformation! Dies ist wohl nicht allein durch Fingerstellungen zu bewerkstelligen – und seien diese noch so hingebungsvoll ausgeführt.

Energiearbeit zum Öffnen der Chakren

Eine der Hauptwirkungen energetischen Arbeit mit den Chakren ist eine seelisch-geistige „Erinnerung“, oder besser Resonanz an bzw. mit dem geheilten Urzustand. Während vieler Formen von Meditation und Energiearbeit kann eine vorübergehende Harmonisierung der Chakren erreicht werden – das System „erinnert“ sich an seinen eigentlichen göttlichen Zustand und setzt so einen Selbstheilungsvorgang in Gang.

Vielfach hat sich das energetische System schon so an seinen verspannten Zustand gewöhnt, dass es diesen gar nicht mehr wahrnehmen kann, so dass dieser Kontrast dringend als Heilungsimpuls benötigt wird.

Chakren öffnen: Bewusstseinsinhalte und Chakren

Um zu verstehen, wie Bewusstseinsarbeit helfen kann, die Chakren zu öffnen, sei hier kurz auf die feinstofflichen Zusammenhänge eingegangen.

Im Verständnis der Chakrenlehre liegt der Großteil unserer Bewusstseinsinhalte in den feinstofflichen Energiekörpern unserer Aura. Die Chakren fungieren sozusagen als Übersetzer, welche diese Inhalte als eine körperlich-geistige Erfahrung erlebbar machen.

Umgekehrt haben auch körperlich-geistige Erfahrungen einen Einfluss auf die feinstofflichen Bereiche – sogar bis hinauf zur Seele. Besonders intensiv erlebte Erfahrungen, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne, hinterlassen einen starken energetischen Eindruck, der in der yogischen Tradition Samskara genannt wird.

Ein solcher energetischer Eindruck in unserem Energiefeld führt nun in allen darunter liegenden Ebenen zu verschiedenen Auswirkungen – eine davon ist eine Beeinträchtigung des zusammenhängenden Chakras, eine andere das Herausbilden von verschiedenen Verhaltens- und Denkweisen auf der körperlich-geistigen Ebene.

So kann das Samskara eines Geburtstraumas zu einem krampfhaft verschlossenen Wurzelchakra führen, dadurch zu einem generellen Wahrnehmungsfilter, der das physische Dasein als leidvoll und unsicher erscheinen lässt und hierdurch zu einer ganzen Palette von gestörten Verhaltensweisen, welche aus dieser Weltsicht resultieren.

Sowohl die Verhaltensweisen als auch die Störung des Wurzelchakras lassen sich nur dann nachhaltig heilen, wenn die Erfahrung des Samskaras bewusst verarbeitet wird. Ein bewusstes Erinnern der Urspungssituation ist dafür wohlbemerkt nicht zwingend notwenig.

Die Chakren bieten den energetisch direktesten Zugang zu den tiefliegenden Bewusstseinsinhalten. Die Samskaras bilden sich als energetische Verspannung in den Chakren ab und durch das Erspüren dieser Verspannungen gelangt man oft schnell und direkt zu den tieferen Ursachen und vermag diese zu heilen.

Ganzheitlicher Ansatz zur Öffnung der Chakren

Chakren sind also deshalb blockiert oder „geschlossen“ (in Wirklichkeit sind sie nie wirklich geschlossen), weil sie durch geistig-seelische Themen beeinträchtigt sind.

Unser Ansatz zur Öffnung der Chakren hat daher zwei wesentliche Aspekte:

  1. Geistig-seelische Heilarbeit zu unseren persönlichen Themen (Blockaden, Traumata, Überzeugungen und die Arbeit mit Karma)

  2. Die Energetisierung und Unterstützung der Chakren

Im Lichte dieses Verständnisses sollten auch die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen verschiedener Techniken zur Öffnung der Chakren leichter zu erkennen und zu beurteilen sein: Eine reine Energetisierung der Chakren beseitigt nicht automatisch die Ursachen für eine Blockade, aber eine rein therapeutische Arbeit im Sinne der Psychotherapie greift bei der Arbeit mit dem energetischen System der Chakren unter Umständen ebenfalls zu kurz.

Chakren öffnen: Ein individueller Heilungsweg

Wie der einzelne Mensch seinen persönlichen Heilungsweg beschreitet und welche Techniken er oder sie dabei als am hilfreichsten empfindet, ist eine sehr individuelle Sache. Es gibt jedoch zahlreiche Methoden, die vielfach erprobt sind und von den meisten Menschen als sehr nützlich empfunden werden.

Der wohl meistunterschätzte Aspekt der Arbeit mit den Chakren ist aber wohl die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des täglichen Lebens: Hier werden wir zumeist ganz direkt mit unseren Themen konfrontiert und eine heilsame Auseinandersetzung mit den Gefühlen und Emotionen unseres täglichen Lebens bieten oftmals die wichtigen Hinweise und Schlüssel zu einer tieferen energetischen Transformation.

Chakren öffnen: Fünf-Punkte zur Öffnung der Chakren

Wir empfehlen daher folgende Herangehensweise:

1. Herausfinden, in welchen Chakren derzeit die Hauptthemen liegen
Z.B. durch: Chakra-Grundmeditation, Themen des täglichen Lebens, körperliche Verspannungen und Beschwerden, Selbst-Analyse anhand der Chakra-Themen
Ziel: Verständnis des aktuellen Stands, sinnvolle Gestaltung des weiteren Heilungsweges

2. Beobachtung dieser Chakra-Themen im täglichen Leben
Z.B. durch: Erspüren von Verspannungen/Ängsten in bestimmten Situationen, Beobachtung von Gedanken und Gefühlen, bewusstes Einlassen auf Gefühle.
Ziel: In Kontakt kommen mit unbewussten Emotionen, Ängsten, Traumata, Wunden, Verhaltensweisen und Überzeugungen

3. Chakra-Meditationen und Chakra-Energiearbeit
Z.B. durch: Chakra-Grundmeditation, Chakra-Meditationen, Chakenausgleich, Pranayama
Ziel: Intime Beziehung zu den betroffenen Chakren aufbauen, Energetische Unterstützung der Chakren,

4. Geeignete Körperarbeit
Z.B. durch: Yoga, Tai Chi, Tanz, Fitness, Massagen, Körpertherapie, Atemtherapie
Ziel: Unterstützung der Heilung von der körperlichen Ebene aus, Bewusstwerden und Auflösen körperlicher Blockaden.

5. Unterstützung auf der Schwingungs-Ebene
Z.B. durch: Klangschalen, Farben, Räuchern, Heilsteine und ggf. auch Energiearbeiter und Geistheiler
Ziel: Feinstoffliche Unterstützung zur Stabilisierung und Anregung nach dem Resonanz-Prinzip

Die Chakren öffnen: Systematischer Weg spiritueller Evolution

Die Arbeit mit den Chakren ist nicht nur ein schneller und systematischer Weg der spirituellen Evolution. Das Verständnis der Chakren bietet gleichzeitig auch eine Landkarte der Qualitäten eines heilen Menschen, ausgedrückt in den geistigen Themen der Chakren und damit auch ein tieferes Verständnis von uns selbst – und zwar in ganz praktischer Weise. Denn die Öffnung der Chakren ist vor allem ein praktischer, erfahrungsbasierter Weg, der recht schnell zu deutlich erkennbaren inneren und äußeren Fortschritten führen kann.




17 Responses to “Chakren Öffnen”

  1. facebook.com/Spellfirejamal:

    sehr informative Seite.Befasse mich seit einigen Jahren mit der Chakren Thematik
    und bin sehr angetan diese klaren Worte und strukturierten Gliederungen nachschlagen zu können. Als Künstler *Sänger songwriter und composer (siehe adresse im namen oben :) sind mir persönlich die farben orange und turkisblau immer wichtig gewesen..ich sehe auch hier einen direkten bezug zum 2ten und 5ten chakra..quasi als ausdruck der ureigenen Kreativität. .weiter so..chak(r)a!

  2. Lieber David,
    vielen Dank für diese wundervolle und informative Seite.
    Sie ist hilfreich und sehr gut verständlich.
    Als „Greenhorn“ auf diesem Gebiet ist es wunderbar alles gut nachvollziehen zu können. Und auch die vorigen Kommentare sind sehr schön.
    Bless
    Sabine

  3. gerne 😉 Würde mich freuen, wenn Du mir demenächst von Deinen Erfahrungen berichtest

  4. Hallo Janine,
    also, ich bin wirklich ganz unbedarft. In die Meditation (das, was ich dafür halte, denn ich“visualisiere“ nichts absichtlich) bin ich über einfache Atemübungen geraten, die ich im liegen ausführte, um die innerlichen Anspannungen abzubauen. Nachdem ich also systematisch meinen Körper Muskel für Muskel entspannte, schlief ich anfangs ein.
    Dann, nach und nach, tauchten Bilder aus meiner Vergangenheit vor meinem inneren Auge auf, es waren emotionslose Bilder von Räumen aus meiner frühesten Kindheit. Und dann schlief ich wieder ein. Nach und nach, schlief ich nicht mehr ein, sondern begann zu meditieren, ich habe mich dem Gefühl der Leichtigkeit völlig hingegeben Im Liegen, nicht im Sitzen, ich spürte weder das Bett unter mir noch die Decke auf mir. Und dann begann ich den Herzschlag sher heftig aber regelmässig zu spüren, so stark, dass ich Sorge hatte, es stimme etwas nicht (ich mache mir eigentlich wenig Sorgen um meine Gesundheit), aber die ärztl. Untersuchungen waren ok. Nach und nach dann ein Pulsieren im Bauchraum, dann in den Fuss-Sohlen, dann im Hals (Kehlkopf) und irgendwann einmal stieg ein sehr angenehmes Kribbeln in mir auf, das ich zunächst im Beckenbereich spürte. Da kam ich auf den Gedanken, dass es sich vermutlich um Chakren handeln konnte, so habe ich diese hp hier entdeckt, die ich sehr interessant und informativ finde (Kompliment an die Betreiber, übrigens!) Nach und nach dann fühlte ich dieses angenehme Kribbeln über die Wirbelsäule hinauf bis zum Hinterkopf audsteigen.Zeitgleich visualisierte ich eine Helligkeit, kein weisses Licht, wie beschtieben, sondern angenehm leicht sonnig, gelblich.
    In dieser Phase hatte ich immer mehr das Bedürfnis, mich diesem Zustang´d „hinzugeben“, mich so ich Gelegenheit hatte, mal ebenso kurz hinzulegen. Mitlerweile ist es ein festes Ritual geworden und ich kann diese Gefühl fast bei Bedarf abrufen. Eine sehr nützliche Tatsache, wenn man in einer Art Dauerstress ist, und manchmal sehr unangehmen Situationen ruhig und überlegen begegnen muss.
    Aber das ungewollte Herzschlag empfinden, pochen usw, welches mich unvermutet tagsüber überkam, erschien mir, im Gegensatz zu der nun bewussten Steuerung, ein Ausseneinfluss zu sein, den ich mir nicht wirklich erklären kann, vor allem nicht rational (bin halt eher eine der „handfesten“ Kategorie)
    Ich denke mir nun, dass es jeder empfinden kann, es jedem möglich ist, es herbeizurufen, man muss es nur zulassen, jeder von uns hat es in sich. Ob Steine und Räuchereien oder Klangschalen dabei helfen, kann ich nicht beurteilen. Das entzieht sich meiner Erfahrung, sicher konne Dir andere dabei eher behilflich sein.
    Vielleicht muss man es einfach nur zulassen, bereit sein, sich der Entspannung in völligem Vertrauen hingeben. Meine anderen „Energieerfahrungen“ könnten mit einem befreundeten „Schamanen“ des vajarana Buddhismus zusammenhängen, aber das würde zu sehr in den esotherischen Bereich abdriften, der mir völlig unbekannt ist.
    Kannst Du damit etwas anfangen?
    Liebe Grüsse aus Italien! :-))

    • Hallo Taraluna

      Danke für deine überaus rasche Antwort!
      Ja, ich kann damit sehr wohl etwas anfangen;-)
      Es motiviert mich, das Meditieren wieder zu versuchen und auch das Einschlafen als Teil davon zu betrachten. Statt danach aufzugeben, werde ich es nun einfach weiterhin versuchen, dann schlafe ich eines Tages vielleicht auch nicht mehr ein. Der Punkt „sich der Entspannung in völligem Vertrauen hingeben“ trifft bei mir ins Schwarze, denn ich habe Mühe, mich vollkommen „fallen zu lassen“.
      Herzliches Dankeschön für das Teilen deiner Erfahrungen!
      Liebe Grüsse und einen ganz schönen, kribbeligen Tag
      Janine

  5. Nachtrag: seit kurzem, zeitgleich mit dem Energiegefühl am Hinterkopf, kommt es vor, dass ich auch noch eine Art Vibration im Innenohr spüre, so, als ob das trommelfell vibrierte, in etwa beim Gähnen…

    • Hallo Taraluna

      Die Schilderung deiner Erfahrungen und v.a. wie du aus einem völlig „unesotherischen“ Umfeld dahin geraten bist, interessieren mich brennend. Ich selbst bin auf einem ähnlichen Weg (daher auch über diese Charkra-Homepage gestossen) hatte jedoch bisher kein Erfolg in der Meditation (ich werde jeweils unendlich müde und schlafe umgehend ein..).
      Mich würde nun interessieren, wie du deine Meditations-Übung aufbaust?
      Liebend gerne würde ich auch erlernen, die Energiefelder in meinem Körper zu spüren.

      Lieben Dank und herzliche Grüsse aus der Schweiz
      Janine

  6. Hallo David,
    ich benötige noch einmal Deinen Rat bzw. Deine Einschätzung.
    Der Energie-Impuls, den ich in meinen Chakren spüre, kommt nun auch heftigst tagsüber, völlig unvermutet. Fast gleichzeitig, beginnend mit dem Herzen ergreift es den plexus solaris, den Hals, Beckenbereich und die Fuss-Sohlen. Ich bemerke, wie es nun auch, leicht zwar, aber bestandig zum Hinterkopf-Bereich aufsteigt, als letztes, sozusagen.
    Ist das ungewöhnlich/besorgniserregend?
    Noch etwas anders:
    ich führe ein relatives Eremiten-Dasein in mitten unberührter Natur.
    In den letzten Monaten, bevor diese starke Energiewelle mich ereilte, kam es vor, dass ich immer an einer bestimmten Stelle im Wald (die für mich eigentlich völlig bedeutungslos war) es hefigst an der Nasenspitze kribelte und dann auch die Hände nach kurzer Zeit zu pochen begannen, gleichzeitig mit deutlich wahrnehmbaren, regelmässigem kräftigen Herzschlag… damit fing es eigentlich an, wenn ich mich recht erinnere. Heute kann ich an dieser Stelle vorbeigehen und es passiert nichts mehr. Bin ich Deiner meinung nach unbeabsichtigt in ein Energiefeld geraten?

    • Hallo Taraluna,

      ich kann nichts besorgniserregendes in deinen Schilderungen finden, nein. Die Stelle im Wald ist wohl auch nicht so relevant.

      Viele Grüße
      David

  7. Hallo David,
    vielen lieben Dank für die Antwort. Seit einigen Tagen spüre ich auch dieses Pulsieren tagsüber ausserhalb der Meditation, im alltäglichen Leben eben, vorhergennantes und zusätzlich ein noch Pulsieren in den Fingern und häufig ein Prickeln in meinen Lippen. All das habe ich in keiner Beschreibung von Kundalini gefunden, daher bin ich mir nicht sicher, ob ich richtig vermute. Es ist kein unangenehmes Gefühl, ich habe auch keine Panik deswegen.

    ich würde mich freuen, wenn ich mich bei eventuellen weiteren Fragen/Unklarheiten noch einmal an Dich wenden dürfte.
    Ich habe keinerlei Einweisung in die Meditation genossen und habe über einen Freund den tibetanischen Buddhismus nur aus der Ferne und kurz „gestreift“.
    Die Veränderungen, die ich in mir erfahre hatten mich anfangs völlig überrollt, und nur durch die systematischen Entspannungsübungen bin ich wohl anfangs unbeabsichtigt in eine Meditationstechnik gerutscht. Nun mache ich es bewusst, da ich merke, wie gut es mir tut. Ich hatte mich nie für Religion interessiert und auch völlig die esotherische Schiene ignoriert, milde ausgedrückt. Nun merke ich , dass ich meine Ansichten revidiere.
    Viele Grüsse
    :-)

    • Hallo Taraluna,

      es kann auch sein, dass sich bei dir die Energiekörper bzw. Nadis/Meridiane stärker aktivieren – das Prickeln an den Lippen und den Fingern könnte dafür sprechen.
      Darüber werde ich in ein paar Wochen auch noch mal schreiben – wie man die Nadis aktiviert.

      Bis dahin empfehle ich den Versuch, die Energie bewusst wahrzunehmen indem du einfach in den Körper spürst und versuchst, die Lebendigkeit zu spüren, die jede Zelle erfüllt.
      Vielleicht spürst du dabei eine feine Vibration, die den ganzen Körper erfüllt. Durch bewusstes atmen in diese Vibration, mit dem Gedanken sie mit Energie zu erfüllen uns auszudehnen, kannst du experimentieren. Fühl dann die Energie im gesamten Körper als ein geschlossenes Feld, das den ganzen Körper durchdringt. Für mehrere Wochen, bleib den ganzen Tag mit diesem Energiefeld verbunden, lass einen Teil deiner Aufmerksamkeit bei der Energie. Spüre den ganzen Körper als reine Energie.

      Generell verbindet uns das tiefe Spüren in den Körper mit der energetischen Ebene und erweckt sie. Du kannst auch versuchen, z.B. deine Knochen zu spüren – Fingerspitzen, Mittelhandknochen, Handgelenke, Unterarme usw. Analog für die Beine usw. Und wieder Energie hineinatmen.

      Grüße!
      David

    • Guten Morgen,
      vielen herzlichen Dak für die sehr informative Antwort.
      :-)

  8. Hallo,
    seit einiger Zeit erlebe ich sobald ich mich in die meditative Phase begebe (immer im Liegen) dass ich meinen Herzschlag laut und deutlich wahrnehme. Nach einiger Zeit fühlte ich dann auch das Pulsieren im Bauchraum, in einer vertikalen Achse bis zum Bauchnabel. Seit kurzem spüre ich auch dieses pulsieren in Kehlkopf-Bereich und an den Fuss-Sohlen.
    Oft erscheinen definierbare und undefinierbare Bilder vor meinem geistigen Auge, die ich wertfrei passieren lasse. Mit zunehmendem Einsetzen der Leere, lassen auch die Pulsierungen nach.
    Meine Frage: befinde ich mich Deiner Meinung nach in einer Phase der Chakren-Öffnung?

    • Hallo Taraluna;

      ja das klingt so. Was du beschreibst klingt nach Kundalini. Etwas vereinfacht gesagt „arbeitet“ die Energie an deinen Chakren. Dass dabei Bilder/Emotionen/Erinnerungen hochkommen, wäre exakt, was man erwartet. Du gehst damit genau richtig um: Geschehen lassen, fühlen, nicht manipulieren. Ziemlich sicher kommen nun auch in deinem täglichen Leben Dinge zu dir, die dir helfen, die Themen zu bearbeiten, oder an bestimmte Gefühle heranzukommen.

      Viele Grüße
      David

  9. Hallo,

    durch einen Zufall bin ich auf diese Homepage gestoßen und finde es klasse, dass so viel Wissen geteilt wird. Es gibt nicht viele gute Seiten zum Thema Chakra.

    Reicht es für einen Chakrenausgleich, wenn ich herausfinde in welchen Chakren derzeit die Hauptthemen liegen, mich mit den Themen auseinandersetze und anschließend die Chakren durch entsprechende Heilsteine, Düfte oder Farben in Balance bringe. Dieses Verfahren könnte ich vllt. auch bei andren Personen anwenden und zum Schluss durch entsprechende Heilsteine usw. zu einem individuellen Chakrenausgleich verhelfen.
    Ist doch ein sehr komplexes Thema.

    Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

    Mit herzlichen Grüßen
    Asli Gökce

    • Hallo Asli,

      in meinen Augen sind Heilsteine, Farben und Räuchern als unterstützdende Maßnahmen anzusehen. Sie helfen, energetische Verspannungen zu lockern und erinnern das System an seinen geheilten Zustand.

      Sich „mit den Themen“ auseinanderzusetzen ist kein intellektueller Prozess, sondern ein tiefes Fühlen. Wenn unsere Aufmerksamkeit beginnt, sich mit einem Thema zu beschäftigen, wird auch das Leben Situationen erschaffen, in denen wir mit diesen Themen konfrontiert werden. Darin liegt eine große Chance zur Heilung, wenn wir diese Situationen und die auftauchenden Gefühle mit Liebe und klarem Gewahrsein durchdringen und schließlich loslassen können.

      Alles Liebe
      David